Freitag, 30. August 2013

Buchrezension: City of Bones von Cassandra Clare

So, ich schleiche mich mal eben kurz online und schreibe diese kleine Rezension zu einem Buch, das ab Donnerstag verfilmt in den Kinos zu sehen sein wird: City of Bones.

Basisinfo:

Titel: Chroniken der Unterwelt: City of Bones
Originaltitel: The Mortal Instruments 1: City of Bones
Autor: Cassandra Clare
Internetseite: city-of-bones.de
Genre: Urban Fantasy
Seitenzahl: 512
Erschienen: Margeret K. McElderry Books (2007)
Deutscher Verlag: Arena, 2008
Preis: 17,99€ (gebundene Ausgabe)
Amazon: http://www.amazon.de/City-Bones-Chroniken-Unterwelt-01/dp/3401061321/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1377695265&sr=8-1&keywords=city+of+bones
Cover:
Originalcover:

Die Story:

Clarissa Fray führt ein ganz normales Leben als Schülerin in New York. Sie ist eigentlich nur Durchschnitt und hat noch nie etwas Besonderes erlebt. Bis zu diesem einen Abend im Pandemonium, einem Club in NY.
Denn dort beobachtet sie, wie drei Jugendliche einen weiteren ermorden, doch dem nicht genug! Die Leiche des Opfers löst sich einfach in Luft auf! Die drei erklären ihr, dass sie gerade die Arbeit der Schattenjäger beobachtet hat, die einen Dämon erledigt haben. Schwachsinn, denkt sich Clary.
Doch nur, bis auch ihre Mutter von Dämonen angegriffen und verschleppt wird!
Jetzt gibt es kein zurück mehr! Denn Clary muss ihre Mutter befreien und befindet sich mitten in einer neuen Welt, der Welt der Schattenjäger, Dämonen, Vampire und Werwölfe.
Für normale Menschen sind diese nicht sichtbar doch Clary hat das zweite Gesicht.
Doch mit dieser faszinierenden neuen Perspektive kommen auch ebenso die Gefahren. Denn auch Clarys Mutter war eine Schattenjägerin. Sie wollte ihre Tochter vernab dieser gefährlichen Welt aufziehen (ja ... Fail) doch nun ist sie auf ihre Hilfe angewiesen. Denn Valentin, ein böser Schattenjäger, der sämtliche Schattenwesen (Vampire, Werwölfe, usw. keine Dämonen) vom Bild der Erde wischen will, ist auf der Suche nach dem Kelch der Engel. Und den hat angeblich Clarys Mutter.

Die Autorin:

Cassandra (Mein Gott, warum will ich immer Clarissa schreiben? Nennt eure Hauptcharaktere nie so ähnlich, wie euch selbst -_-) Clare wurde in 1973 Teheran, der Hauptstadt des Irans als Tochter U - amerikanischer Eltern
geboren, zog aber in den ersten10 Jahren ihres Lebens ständig um. So lebte sie z.B in Frankreich, England oder der Schweiz. (Gott, wie kompliziert) Ihr eigentlicher Name jedoch ist Judith Rumelt. Den Vornamen ihres Pseudonyms entlieh sie einer Geschichte von Jane Austen.
Bevor sie City of Bones veröffentlichte machte sie sich einen Namen als Fanfiktionautorin, musste sich als solche aber auch mit einigen Plagiatsanschuldigungen herumschlagen.

Der Schreibstil:

Ich war ja echt begeistert von Cassandra Clares Schreibstil! Ich hatte das Buch innerhalb von zwei, drei Tagen durch! Alles ist flüssig und anschaulich geschildert.
Trotzdem war ich zeitweilig auch etwas verwirrt, da sich die Farben irgendwie von Seite zu Seite zu ändern schienen. Mir ist aufgefallen, dass sie Jace' Haar eigentlich als blond beschreibt und dann stand da plötzlich goldbraun (?). Und solche Kleinigkeiten kommen leider etwas öfter vor.
Auch benutzt sie hin und wieder einige "fantasytypische" Phrasen, die die Geschichte irgendwie vorhersehbar machen (so Sachen, wie: Beim Tage meiner Geburt nahmen die Angriffe zu ... usw.). Irgendwie ein bisschen Schade, da sie immer abgedroschen und langweilig klingen.

Die Charaktere:

Hab ich euch schon erzählt, dass ich seit langem mal wieder einen Lieblingscharakter gefunden habe? Luke. Der beste Freund von Clarys Mutter und seines Zeichens Werwolf und Schattenjäger. Naja egal, das mag echt was heißen!
Die Charaktere in City of Bones sind alle so unterschiedlich und tief angelegt und ergänzen sich gegenseitig perfekt. Wirklich es ist, als hätte man sie direkt vor sich!

Der Plot:

Der Plot war sie eine Gradwanderung.
Auf der einen Seite frisch und neu.
Auf der anderen Seite aber leider auch etwas abgedroschen und vorhersehbar, so ging es zumindest mir. Man hat hier viele Fantasystereotypen, wie den Verräter, die böse Verwandtschaft und den besten Freund der Hauptfigur, die nicht unbedingt neu sind.
Und obwohl ich einen Teil des Endes (kleiner Tipp, ohne zu spoilern: Darth Vader, Luke und Leia) schon ziemlich vorhersehbar fand, hat mich ein anderer Teil doch sehr überrascht!
Außerdem bin ich echt froh, dass Clary nicht mit Jace zusammenkommt. Also mal nicht die weiblicher + männlicher Protagonist - Konstellation. Das ist nach Twilight, Panem und ähnlichem doch ziemlich erfrischend.

Mein Fazit:

City of Bones ist ein erstaunlich gutes Fantasybuch. Ich hätte mir weniger erwartete und war durchaus positiv überrascht. Seit langem hielt ich mal wieder ein Buch in der Hand, das es geschafft hat mich zu begeistern und völlig in seinen Bann zu ziehen!
Was mich jedoch leicht verwundert ist der Titel City of Bones, der sich auf die Stadt der Gebeine bezieht, in der eine gewisse Art der Schattenjäger wohnen (Stillen Brüder). Dort spielt aber lediglich ein Kapitel -_-
Ich gehe heute mit einer Freundin ins Kino ... Mal schauen, ob der Film mithalten kann ;)
Der erste Teil der Chroniken der Unterwelt - Reihe bekommt von mir sehr gut vier von fünf Sternen. Lesenswert!