Sonntag, 14. Juli 2013

Manga - Rezi: Servamp; Strike Tanaka

Informationen:

Titel: Servamp
Originaltitel: Servamp
Autor/Zeichner: Strike Tanaka
Genre: Action, Shonen, Supernatural, Mystery

Seiten: 176
Bände: 1 (unvollständig)

Verlag: Tokyopop
Preis: 6,95 €
Amazon: 
http://www.amazon.de/Servamp-01-Strike-Tanaka/dp/3842007701/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1372956861&sr=8-1&keywords=servamp
Cover:

Die Story:

Mahiro Shirota liebt es einfach und hasst es in komplizierte Dinge verwickelt zu werden. Der junge Musterschüler übernimmt sämtliche Aufgaben in der Klasse und kümmert sich auch sonst um alles.
Eines Tages ließt er auf der Straße eine kleine, schwarze Katze auf und nimmt sie mit zu sich nach hause. Nicht ahnend, dass ebendiese Katze ein Vampir ist, Sleepy Ash, um genau zu sein, der Vampir der Trägheit.
Damit beginnt Mahirus Abenteuer: Denn anscheinend hat Sleepy Ash neben seinen 6, die sieben Todsünden vertretenden Geschwistern, noch einen weiteren Bruder: Tsubaki. Und dieser ist alles andere als "amüsiert" (wer die Anspielung versteht kann's mir in die Kommis schreiben!). Nach Jahrhunderten, in denen er nie bemerkt wurde möchte er das jetzt ändern, indem er einen Krieg der Vampire vom Zaun bricht!
Um Tsubaki beim ersten Aufeinandertreffen zu besiegen muss Mahiru einen Vertrag mit Sleepy Ash schließen, doch dadurch gerät er nur weiter in die Sache hinein. Jetzt gilt es sich mit den anderen Urvampiren in Verbindung zu setzen. Und irgendwie steckt einer von Mahirus Freunden auch noch mit drin...

Der Zeichenstil

Der Zeichenstil ist nichts Besonderes und ziemlich typisch für einen Manga, der an diese Altersgruppe gerichtet ist. Viele Details, da, wo sie hingehören, machen ihn allerdings zum Erlebnis.
Auch Licht - und Schattengebung sind hier wirklich gut gelungen, den Bildern wird viel Tiefe verliehen.

Das Characterdesign:

Das Characterdesign ist weitaus am besten gelungen. Keiner der Charaktere gleicht dem anderen und es lassen sich auch kaum Bezüge zu anderen Mangas ziehen. V.a. Sleepy Ash und seine Katzenform Kuro gefallen wir sehr gut, da ich finde, dass man sehr gut erkennt, dass er die Trägheit darstellt. Dies gelingt bei anderen Vampiren eher weniger, so hätte ich zum Beispiel den der Völlerei ganz anders und v.a. dicker gestaltet.
Auch erkennt man teilweise, ich nenns jetzt mal "Verwandschaften" zwischen einigen Vampiren und ihren Abkömmlingen nicht. Ein äußerliches Erkennungsmerkmal würde da in Zukunft bestimmt helfen.

Das Storytelling:

Ein großer Pluspunkt für das Storytelling! Eine extrem spannende Geschichte erzählt mit unglaublich dynamischem Paneling.

Servamp bekommt von mir dreieinhalb von fünf möglichen Punkten.