Sonntag, 14. Juli 2013

Manga - Rezi: Blood - C; CLAMP; Ranmaru Kotone

Information:

Titel: Blood - C
Originaltitel: Blood - C
Autor: CLAMP

Zeichner: Ranmaru Kotone
Genre: Horror; Slash

Seiten: ca. 160 Seiten
Bände: 2 (unvollständig)

Verlag: Kazé
Preis: 6, 95€
Amazon: 
http://www.amazon.de/BLOOD-C-01-CLAMP/dp/2889214540/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1373818772&sr=8-2&keywords=blood+c
Cover:

Die Story:

Es gibt ja einen Haufen von Blood Franchises und in allen geht es um ziemlich das Gleiche, so auch hier:
Die junge, tollpatschige Schülerin Saya Takagi scheint vollkommen normal zu sein: Sie geht zur Schule, lernt und arbeitet bei ihrem Vater im Schrein. Doch sie wird dort ebenso im Schwertkampf ausgebildet, denn eines Tages wird sie diese Fähigkeiten brauchen: Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter und muss ihr kleines Dorf mit dem heiligen Schwert Goshinto vor den menschenfressenden "Alten Wesen" beschützen. Einige Zeit lang töten sie nur Menschen doch eines Tages beginnen sie von einem mysteriösen Abkommen zu reden. Nur Saya kann ihr Dorf noch retten!
Was natürlich auch nicht fehlen darf: Der kleine Wunschhund als Anspielung auf den Manga XXXHolic von Clamp.

Der Zeichenstil:

Der Stil ist nicht ganz meins. Er variiert sehr viel, so sieht zum Beispiel Saya eher aus, wie aus einem Shojimanga, mit den typischen langen Beinen und der variierenden Anatomie, einige ihrer Klassenkameraden könnten aber ebenso aus einem Slice - of - Life - Manga entsprungen sein. Wieder andere Charaktere haben dann ein typische Shonen - Aussehen, auch wenn die Shojo - Anatomie vorherrscht. Und das, finde ich, passt nicht ganz zur Basisgeschichte, so leid es mir auch tut.

Das Characterdesign

Das Characterdesign stammt vom Zeichnerquartett CLAMP, soweit ich informiert bin. Viel basiert natürlich auf den typischen "Charakterklischees", die tollpatschige Hauptfigur, die verrückten Zwillinge oder der unnahbare Klassenschwarm. Das macht es natürlicher schwerer irgendetwas positives oder negatives darüber zu sagen. Sehr gut gefallen mir allerdings die Designs der Zwillinge Nono und Nene gefallen mir jedoch recht gut. Sie sehen gleich aus, haben jedoch Unterschiede in ihrer Frisur, die vielleicht nicht direkt auf den ersten Blick auffallen.

Das Storytelling:

Die Panelaufteilung ist sehr gut gelungen und verdient von mir hier ein großes Lob. Es wird viel mit aus den Panel tretenden Charakteren u.ä. geaurbeitet. Alles in allem eine sehr dynamische Panelaufteilung.
Allerdings geht die Geschichte nicht allzu schnell voran. Viel im ersten Band ist weniger storyförderlich sondern plätschert mal eben ohne viel Inhalt dahin.

Fazit:

Alles in allem hat mir Blood - C jedoch nicht allzu gut gefallen. Dies mag zum einen daran liegen, dass die Geschichte schon sehr oft ausgeschöpft wurde, zum anderen aber auch daran, dass die Geschichte nicht sehr dynamisch ist sondern eher viel auf Geplänkel und Slash setzt.
Im Endeffekt kann ich den Hype um dieses Franchise nicht wirklich nachvollziehen, Blood - C bekommt von mir nur zweienhalb von fünf Sternen.