Montag, 2. September 2013

Mangarezi: Liar Game von Shinobu Kaitani

Info:

Titel: Liar Game
Originaltitel: Liar Game
Autor: Shinobu Kaitani
Zeichner: Shinobu Kaitani
Genre: Thriller
Seiten: 224
Bände: Bis jetzt 6
Verlag: Egmont Ink
Preis: 7, 50 €
Amazon: http://www.amazon.de/Liar-Game-01-Shinobu-Kaitani/dp/3770479262/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1378127711&sr=8-1&keywords=liar+game
Cover:

Die Story:

Nao ist ehrlich, zu ehrlich für diese Welt und sie ist naiv. Doch ausgerechnet sie gerät in das "Liar Game", das Spiel der Lügner. Sie, diese kein Wässerchen trüben kann, aber auf jeden Trick hereinfällt.
Alle Teilnehmer erhalten 100.000 Yen von der Verwaltung und die gilt es dem Gegner wegzunehmen. Am Ende muss jeder 100.000 Yen zurückzahlen, all das Geld, das sie darüber hinaus ihrem Gegner abgenommen haben, dürfen sie behalten. Also besitzen sie wenn es gut läuft 100.000 Yen, wenn es schlecht läuft sitzen die Teilnehmer allerdings auf den Schulden fest.
Nao freut sich, denn ihr Gegner ist ihr ehemaliger Mittelschullehrer, ein netter und ehrlicher Mensch, oder? Als er ihr das Geld jedoch abnimmt steht sie alleine da - trotzdem holt sie sich die Hilfe eines Betrüger, des besten seines Faches, der eben erst aus dem Gefängnis freigekommen ist. Akiyama lässt sie zuerst links liegen, doch letztendlich ist er von ihrer Durchhaltefähigkeit überzeugt und hilft ihr im Liar Game.
Doch mit der ersten Runde ist es nicht getan: Das Liar Game geht weiter und schon bald endet es in einem Kampf um Leben und Tod (aber erst im 2. Band, aber den hab ich nicht ^^)

Der Zeichenstil:

Irgendwie bin auch mit dem Manga an so einen Mischmaschzeichner geraten, denn teilweise wirkt es auch hier so, als säße zwei Zeichner am Werk.
Die Hauptcharaktere, wie Nao, sind in einem ähnlichen Stil, wie Death Note gezeichnet, andere gehen eher in den vereinfachten, semirealistischen Stil.
Auch die Emotionen sind mir zu übertrieben dargestellt und wirken nicht mehr natürlich. Dadurch wirken einige Szenen eher lächerlich und nicht mehr überzeugend.
Außerdem gefallen mir die Farbseiten nicht. Sie sind zu übertrieben bunt, eher wie in einem alten Anime, und zu wenig schattiert.

Das Characterdesign:

Hierzu lässt sich kaum etwas sagen, da die Charaktere sehr natürlich gehalten sind: Immerhin sollen sie aussehen, wie der stinknormale Japaner, den man mal eben so auf der Straße trifft ^^
Was ich etwas schade finde ist, dass man sehr genau erkennt, welcher Charakter 'längerfristig' dabei ist, da sie einfach individueller gestaltet sind. Etwas, was ich an sich nicht wirklich mag.

Das Storytelling:

Das Storytelling ist ganz gut allerdings nichts besonderes.

Der Plot:

Der Plot des ersten Bandes erzählt nur, wie die erste Runde ausgeht. Doch im Gegensatz zu anderen Mangas entsteht hier bereits gute und viel Spannung. Als Leser weiß man, wie Nao, nie, was gerade abläuft und was geplant wird. Dadurch zieht einen der Manga in einen Band.

Fazit:

Liar Game ist kein Thriller, der mich nicht mehr los lässt, aber auch keiner, den man sofort wieder vergisst.
Der Manga bekommt von mir 3 von 5 Punkten.