Info:
Titel: Martillo's Mysterious Books
Autorin/Zeichnerin: Luisa Velontrova
Band: Einzelband
Genre: Fantasy, Shojo
Seitenzahl: 168
Verlag: Tokyopop
Preis: 6,50€
Amazon: http://www.amazon.de/Martillos-Mysterious-Books-Luisa-Velontrova/dp/3842008228/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1413387789&sr=8-1&keywords=martillos+mysterious+books
Cover:
Die Story:
Shai lebt zusammen mit ihrem Vater, dem Zauberer Fabio Martillo und dessen Schüler Vivian. Beide lernen Magie und helfen gleichzeitig im Buchladen Fabios aus. Doch dieser ist kein gewöhnliches Geschäft. Bücher spiegeln immer die Seele eines Menschen wieder und einige Magier, wie Fabio können sie lesen. Denn auch wenn Seiten leer sind, Erinnerungen sind immer darauf festgehalten.
Kein Wunder, dass man also nur mit einem besonderen Buch, eines das für die jeweilige Person eine besondere Bedeutung hat, in die Ewige Bibliothek kommt. Ein weit entfernter Traum für die junge Shai.
Eines Tages kommt sie auf die Idee das besonderste Buch ihres Freundes Vivian, das Tagebuch seines Großvaters, zu "borgen" um damit in die Bibliothek zu kommen und plötzlich nehmen die Ereignisse ihren Lauf. Das Buch wird gestohlen und schon bald befinden sich beide in einer Jagd, auf der sie einiges mehr über Vivs Familie herausfinden.
Der Zeichenstil:
Das Cover und der außergewöhnliche Stil waren es, die mir ins Auge gestochen sind. Ich fand ihn irgendwie schön und einzigartig. Meine kleine Schwester hingegen hat sofort geschrien: "Die ham ja keine Nasen, das ist irgendwie eklig!"
Das hat mir mal wieder so richtig gezeigt, wie subjektiv das eigentlich ist, was ich hier mache :P
Zurück aber zum eigentlichen Thema: Ich mag den Zeichenstil, wobei ich zugeben muss, dass es schon etwas befremdlich ist, was die Nasen angeht, da sie auf dem Cover noch "da" ist, schattiert eben, aber im Manga an sich eben nur ein Loch im Gesicht ist, was auf Dauer etwas befremdlich wirkt. Das ist jetzt aber nichts, worauf ich rumreiten muss, denn an sich habe ich mich über den frischen Stil gefreut!
Die Charaktere:
Jetzt habe ich leider etwas zu bemäkeln. Ich finde gerade Shai sehr, sehr aufgesetzt und klischeehaft aufgebaut und damit leider sehr flach. Sie ist der typische hyperaktive (Shojo) - Manga/Anime - Hauptcharakter. Auch die anderen Charakter unterscheiden sich kaum von der "breiten Masse".
Dann gab es da noch eine Kleinigkeit: Die Namen. Auch das ist eigentlich eine Kleinigkeit, die sich aber gerade bei deutschen Mangas (auch Doujinshis) unglaublich häuft. Gerade eben, weil es so oft vorkommt ist es etwas, dass mir immer sofort auffällt ... Leider. Shai ist Italienerin, oder? Warum hat sie dann einen japanisch klingenden Namen (klärt mich auf, wenn der tatsächlich Italienisch ist)- Und Vivian ist ein Mädchenname ... Oder? Ich weiß nicht vielleicht war er ja mal ein Jungenname im 19. Jahrhundert (so, wie die Farbe pink ursprünglich für Jungs reserviert war)?
Ich finde sowas irritierend und es nagt irgendwie an der "Realitätsnähe", wenn ihr versteht was ich meine. Wenn ich eine Geschichte in einem gewissen Zeitraum oder an einem gewissen Ort ansiedele, bzw. den Charakteren einen gewissen Hintergrund gebe, dann nagt das etwas an der Glaubwürdigkeit, wenn sie sich komplett anders verhalten/heißen.
Das Storytelling:
Das Storytelling ist super, die Panels sind übersichtlich und wirken trotzdem nicht unnatürlich geordnet. Man ist schön im Fluss, dank vieler dynamischer Ansichten und Aufteilungen, wie Bild im Bild, usw.
Der Plot:
Ich finde die Idee von Seelen und Erinnerungen, die in Büchern ruhen einfach unglaublich schön. Ich kann es mir gut vorstellen, da ich selbst glaube, dass dein Lesegeschmack sehr viel über dich aussagt, gleiches gilt fürs Schreiben. Ich merke das selbst: Wenn ich längere Geschichten schreibe fließt immerautomatisch etwas "von mir" darin ein (selbes beim zeichnen, usw.) Auch Erinnerungen verbinde ich mit Büchern, wenn ich z.B City of Bones aufschlage "riecht" das nach Amerika und ich denke an all die Dinge zurück, die ich mit diesem Buch im Gepäck erlebt habe. Den ersten Game of Thrones Band, z.B. verbinde ich mit Ungarn und dem coolen Freilichtmuseeum (ohne den Freilictteilm weil das Wetter zu schlecht war :P), in dem man sich gefühlt hat wie bei den Dothraki.
Somit kann ich die Idee hier voll un ganz nachvollziehen. Schade ist jedoch, dass die Idee kaum weiter thematisiert wurde und die Autorin sich dann komplett auf Vivs Hintergund konzentriert hat.
Allgemein merkt man dem Manga an, dass er ein Einzelband ist, bzw. die Seitenzahl limitiert war. Die Welt, die erschaffen wird hätte so viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft werden kann. Das finde ich sehr schaden und ich würde mich freuen, wenn ich mich hinsichtlich der Sache mit dem Einzelband irre und vielleicht doch eine Serie draus wird ^^
Mein Fazit:
Martillos Mysterious Books ist ein gelungener Fantasy - Manga, der jedoch mehr Potenzial hat.
Von mir bekommt er 3,5 von 5 Lesebrillen.
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Montag, 20. Oktober 2014
Freitag, 10. Oktober 2014
[Comicrezi] Ich, der Vampir - Tainted Love
Info:
Titel: Ich, der Vampir
Originaltitel: I, Vampire
Inhalt: Tainted Love, Girls just want to have fun, Numb, In between days, Gouge away, This charming man
Autor: Joshua Hale Fialkov
Zeichner: Andrea Sorrentino, Marcelo Maiolo (Färben)
Genre: Fantasy, Horror
Seitenzahl: 132
Verlag: Panini Comics; DC
Preis: 16,95€
Amazon: http://www.amazon.de/gp/product/3862014231/ref=s9_psimh_gw_p14_d0_i3?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=113TVDF52BGRCDD1B8MW&pf_rd_t=101&pf_rd_p=455353807&pf_rd_i=301128
Cover:
Die Story:
Andrew Bennett ist ein Vampir. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen schafft er es den unsäglichen Hunger zu überwinden und sich halbwegs seine menschliche Seite zu bewahren.
Als sich seine Geliebte Mary sich selbst zur Blutkönigin erklärt und beschließt ein Heer von Vampiren gegen die Menschen zu führen um endlich unabhängig und frei zu sein, wendet er sich von ihr ab und startet einen selbstmörderischen Kreuzzug gegen die Bewegung und legt sich dabei mit der ein oder anderen namenhaften Figur des DC - Universums an.
Der Held:
Andrew Bennett debütierte 1981 in einer 24 - teiligen Serie (bis 1983) von J.M DeMatteis. Ursprünglich wollte DeMatteis die Serie unter dem titel "Greenberg" veröffentlicht, da dem Mann beim Verlag, Len Wein, der Titel nicht gefiel entschied man sich letztendlich für I, Vampire.
Im Zuge des neuen DC - Universums bekam er jetzt seine eigene Serie unter dem Hauptlabel.
Der Zeichenstil:
Ich fand die Schatten etwas zu hart. ich selber bin ein Fan von "weichen" Übergängen von hell zu dunkel. Natürlich gibt es im Comic auch viele einfach schwarze Stellen als Schatten nur für meinen Geschmack war es hier etwas übertrieben.
Ansonsten habe ich nichts, das mir wirklich ins Auge gestochen ist.
Die Charaktere:
Andrew Bennett ich liebe dich. Erstens bin ich einfach froh, endlich wieder einen Vampir zu haben. Einen der mit sich selbst im ständigen Kampf steht, ohne zu wimmern, einer der (eigentlich) Blut trinkt, einer der kämpfen kann und einer, den Constantine mit einem Sonnenzauber schwächen kann und ihn nicht einfach nur zum Glitzern bringt!
Auch Mary ist blutrünstig (vielleicht etwas zu viel), wie es sich für eine Vampir "königin" gebürt.
Schade finde ich jedoch, dass die Charaktere sehr viel Potenzial hätten, dieses jedoch nicht ganz ausnutzen. Das ist mehr, als nur etwas schade :(
Das Storytelling:
Der Zeichner weiß genau, wie er gute Kampfszene erschafft, ebenso, wie er den Leser verwirrt, usw. Ich finde nur, dass nicht wirklich "Horror" - Feeling aufkommt und das schiebe ich hauptsächlich auf das Storytelling aber auch auf die Story selbst, da es nicht wirklich eine gruselige Geschichte ist.
Der Plot:
Ich finde hinter der Story steht nichts besonderes. Es ist nichts neues, dass zwei ursprünglich Verliebte sich gegeneinander wenden (Wie Andrew und Mary).
Ich finde es gut, dass der Autor versucht sich auf Andrews Gedankenwelt und seinen persönlichen Kampf zu konzentrieren, allerdings ist hier noch viel Luft nach oben.
Auch hier kommt es mir so vor, dass - ähnlich wie bei Constantine - die Aufnahme ins Hauptniversum Grund dazu besteht so viele Crossovers (wie hie mit Constantine und Batman) wie möglich einzubauen. Lassen muss ich dem Comic, dass er das um einiges geschickter macht, als der neue Constantine.
Mein Fazit:
Ich, der Vampir bekommt von mir 3,5 von 5 Lesebrillen
Titel: Ich, der Vampir
Originaltitel: I, Vampire
Inhalt: Tainted Love, Girls just want to have fun, Numb, In between days, Gouge away, This charming man
Autor: Joshua Hale Fialkov
Zeichner: Andrea Sorrentino, Marcelo Maiolo (Färben)
Genre: Fantasy, Horror
Seitenzahl: 132
Verlag: Panini Comics; DC
Preis: 16,95€
Amazon: http://www.amazon.de/gp/product/3862014231/ref=s9_psimh_gw_p14_d0_i3?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=113TVDF52BGRCDD1B8MW&pf_rd_t=101&pf_rd_p=455353807&pf_rd_i=301128
Cover:
Die Story:
Andrew Bennett ist ein Vampir. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen schafft er es den unsäglichen Hunger zu überwinden und sich halbwegs seine menschliche Seite zu bewahren.
Als sich seine Geliebte Mary sich selbst zur Blutkönigin erklärt und beschließt ein Heer von Vampiren gegen die Menschen zu führen um endlich unabhängig und frei zu sein, wendet er sich von ihr ab und startet einen selbstmörderischen Kreuzzug gegen die Bewegung und legt sich dabei mit der ein oder anderen namenhaften Figur des DC - Universums an.
Der Held:
Andrew Bennett debütierte 1981 in einer 24 - teiligen Serie (bis 1983) von J.M DeMatteis. Ursprünglich wollte DeMatteis die Serie unter dem titel "Greenberg" veröffentlicht, da dem Mann beim Verlag, Len Wein, der Titel nicht gefiel entschied man sich letztendlich für I, Vampire.
Im Zuge des neuen DC - Universums bekam er jetzt seine eigene Serie unter dem Hauptlabel.
Der Zeichenstil:
Ich fand die Schatten etwas zu hart. ich selber bin ein Fan von "weichen" Übergängen von hell zu dunkel. Natürlich gibt es im Comic auch viele einfach schwarze Stellen als Schatten nur für meinen Geschmack war es hier etwas übertrieben.
Ansonsten habe ich nichts, das mir wirklich ins Auge gestochen ist.
Die Charaktere:
Andrew Bennett ich liebe dich. Erstens bin ich einfach froh, endlich wieder einen Vampir zu haben. Einen der mit sich selbst im ständigen Kampf steht, ohne zu wimmern, einer der (eigentlich) Blut trinkt, einer der kämpfen kann und einer, den Constantine mit einem Sonnenzauber schwächen kann und ihn nicht einfach nur zum Glitzern bringt!
Auch Mary ist blutrünstig (vielleicht etwas zu viel), wie es sich für eine Vampir "königin" gebürt.
Schade finde ich jedoch, dass die Charaktere sehr viel Potenzial hätten, dieses jedoch nicht ganz ausnutzen. Das ist mehr, als nur etwas schade :(
Das Storytelling:
Der Zeichner weiß genau, wie er gute Kampfszene erschafft, ebenso, wie er den Leser verwirrt, usw. Ich finde nur, dass nicht wirklich "Horror" - Feeling aufkommt und das schiebe ich hauptsächlich auf das Storytelling aber auch auf die Story selbst, da es nicht wirklich eine gruselige Geschichte ist.
Der Plot:
Ich finde hinter der Story steht nichts besonderes. Es ist nichts neues, dass zwei ursprünglich Verliebte sich gegeneinander wenden (Wie Andrew und Mary).
Ich finde es gut, dass der Autor versucht sich auf Andrews Gedankenwelt und seinen persönlichen Kampf zu konzentrieren, allerdings ist hier noch viel Luft nach oben.
Auch hier kommt es mir so vor, dass - ähnlich wie bei Constantine - die Aufnahme ins Hauptniversum Grund dazu besteht so viele Crossovers (wie hie mit Constantine und Batman) wie möglich einzubauen. Lassen muss ich dem Comic, dass er das um einiges geschickter macht, als der neue Constantine.
Mein Fazit:
Ich, der Vampir bekommt von mir 3,5 von 5 Lesebrillen
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