Freitag, 10. Oktober 2014

[Comicrezi] Ich, der Vampir - Tainted Love

Info:

Titel: Ich, der Vampir
Originaltitel: I, Vampire
Inhalt: Tainted Love, Girls just want to have fun, Numb, In between days, Gouge away, This charming man
Autor: Joshua Hale Fialkov
Zeichner: Andrea Sorrentino, Marcelo Maiolo (Färben)
Genre: Fantasy, Horror
Seitenzahl: 132
Verlag: Panini Comics; DC
Preis: 16,95€
Amazon: http://www.amazon.de/gp/product/3862014231/ref=s9_psimh_gw_p14_d0_i3?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=113TVDF52BGRCDD1B8MW&pf_rd_t=101&pf_rd_p=455353807&pf_rd_i=301128
Cover:

Die Story:

Andrew Bennett ist ein Vampir. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen schafft er es den unsäglichen Hunger zu überwinden und sich halbwegs seine menschliche Seite zu bewahren.
Als sich seine Geliebte Mary sich selbst zur Blutkönigin erklärt und beschließt ein Heer von Vampiren gegen die Menschen zu führen um endlich unabhängig und frei zu sein, wendet er sich von ihr ab und startet einen selbstmörderischen Kreuzzug gegen die Bewegung und legt sich dabei mit der ein oder anderen namenhaften Figur des DC - Universums an.

Der Held:

Andrew Bennett debütierte 1981 in einer 24 - teiligen Serie (bis 1983) von J.M DeMatteis. Ursprünglich wollte DeMatteis die Serie unter dem titel "Greenberg" veröffentlicht, da dem Mann beim Verlag, Len Wein, der Titel nicht gefiel entschied man sich letztendlich für I, Vampire.
Im Zuge des neuen DC - Universums bekam er jetzt seine eigene Serie unter dem Hauptlabel.

Der Zeichenstil:

Ich fand die Schatten etwas zu hart. ich selber bin ein Fan von "weichen" Übergängen von hell zu dunkel. Natürlich gibt es im Comic auch viele einfach schwarze Stellen als Schatten nur für meinen Geschmack war es hier etwas übertrieben.
Ansonsten habe ich nichts, das mir wirklich ins Auge gestochen ist.

Die Charaktere:

Andrew Bennett ich liebe dich. Erstens bin ich einfach froh, endlich wieder einen Vampir zu haben. Einen der mit sich selbst im ständigen Kampf steht, ohne zu wimmern, einer der (eigentlich) Blut trinkt, einer der kämpfen kann und einer, den Constantine mit einem Sonnenzauber schwächen kann und ihn nicht einfach nur zum Glitzern bringt!
Auch Mary ist blutrünstig (vielleicht etwas zu viel), wie es sich für eine Vampir "königin" gebürt.
Schade finde ich jedoch, dass die Charaktere sehr viel Potenzial hätten, dieses jedoch nicht ganz ausnutzen. Das ist mehr, als nur etwas schade :(

Das Storytelling:

Der Zeichner weiß genau, wie er gute Kampfszene erschafft, ebenso, wie er den Leser verwirrt, usw. Ich finde nur, dass nicht wirklich "Horror" - Feeling aufkommt und das schiebe ich hauptsächlich auf das Storytelling aber auch auf die Story selbst, da es nicht wirklich eine gruselige Geschichte ist.

Der Plot:

Ich finde hinter der Story steht nichts besonderes. Es ist nichts neues, dass zwei ursprünglich Verliebte sich gegeneinander wenden (Wie Andrew und Mary).
Ich finde es gut, dass der Autor versucht sich auf Andrews Gedankenwelt und seinen persönlichen Kampf zu konzentrieren, allerdings ist hier noch viel Luft nach oben.
Auch hier kommt es mir so vor, dass - ähnlich wie bei Constantine - die Aufnahme ins Hauptniversum Grund dazu besteht so viele Crossovers (wie hie mit Constantine und Batman) wie möglich einzubauen. Lassen muss ich dem Comic, dass er das um einiges geschickter macht, als der neue Constantine.

Mein Fazit:

Ich, der Vampir bekommt von mir 3,5 von 5 Lesebrillen