Montag, 13. Mai 2013

Rezension - Die Dämonenfängerin 1 von Jana Oliver

Würdest du wochenlang auf einem Friedhof campen, nur um deinen Dad vor der Unterwelt zu schützen?

Titel: Riley Blackthorne: Die Dämonenfängerin 1 - Aller Anfang ist Hölle
Originaltitel:
Autor: Jana Oliver
Seitenzahl: 544
Preis: 16, 95 €
Erschienen: Fischer FJB, September 2011
Erhältlich: http://www.amazon.de/Aller-Anfang-ist-H%C3%B6lle-D%C3%A4monenf%C3%A4ngerin/dp/3841421105/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1368457120&sr=8-1&keywords=die+d%C3%A4monenf%C3%A4ngerin

Atlanta 2018. Neben den Menschen besiedeln auch Dämonen die Erde und machen das Leben der Menschen wortwörtlich zur Hölle (Bumm tsch!). Doch gegen jede Krankheit gibt es ein Mittel: Dämonenfänger (fangen und verkaufen die Dämonen an den Vatikan) und Dämonenjäger (töten die Dämonen) gehen im Namen der Kirche gegen die Plage vor.
Riley ist ein Lehrling ihres Vaters in der Zunft der Dämonenfänger von Atlanta, der einzige weibliche Fänger. Gerade deswegen  hat sie besonders mit der Ablehnung der anderen Fänger zu kämpfen. Denn die alten Männer sind nicht wirklich Fans dieser Veränderung.
Als Rileys Vater dann von einem Dämon höchster Stufe getötet wird ist sie verwaist und hat allein gegen alles zu kämpfen: Die Geldprobleme, ihr neuer, kotzbrockiger Meister... und die Totenwache am Grab ihres Vaters, um ihn vor den Totenbeschwörern zu schützen. Als dann auch noch alle Dämonen anfangen ihren Namen zu schreien, was vollkommen anormal ist, ist das Chaos perfekt.

So... Jana Oliver's ist weder hevorstechend gut, noch grottenschlecht, allerdings sind gerade die in "Jugendsprache" verfassten Dialoge recht schwer zu lesen und etwas leseflussbehindernd. Dies mag eventuell daran liegen, dass gerade Jugend- und Umgangssprache in verschiedenen Regionen und Ländern wirklich unterschiedlich ist. V.a. wenn dann auch jeder Charakter einen anderen amerikanischen Dialekt hat, der von mir in der deutschen Übersetzung leider nur als behindernd empfunden wird. Zwar mögen verschiedene Dialekte die Charaktere vorerst lebendig erscheinen lassen, erschweren das Lesen aber extrem, wenn man sich unter den Dialogen immer wieder auf eine neue "Sprache" einstellen muss.
Der erste Band ermöglicht bereits einen guten Einblick in Handlung, Schauplatz und Charaktere, verrät jedoch nicht zu viel. Die wichtigsten Charaktere, wie Riley oder Beck sind illuster dargestellt, über andere hätte man allerdings gerne etwas mehr erfahren, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
An sich ist die Geschichte recht stimmig. Es ist etwas schwer über den 1. Band einer Triologie zu urteilen, da große Teile der Geschichte noch im Dunkeln liegen. Ich werde mir, sollte sich die Gelegenheit ergeben, den zweiten Band zulegen.
Das Buch fällt nicht in die Kategorie "muss man gelesen haben" könnte aber Urban - Fantasy - / Engels - und Dämonenfans einige recht angenehme Stunden bereiten.
Das Buch erhält von mir 3, 5 Sterne.